Kosten der Stromversorgung (von gemeinschaftlich genutzten Flächen und Einrichtungen)

Umlagefähig sind ebenso die Stromkosten für Beleuchtung, die in gemeinsam mit anderen Mietern genutzten Flächen und Räumen entstehen. Hierzu zählen zum Beispiel Treppenhäuser, der Eingangsbereich inkl. Außenbeleuchtung, Keller, Dachboden oder Wasch- und Trockenräume und elektrische Einrichtungen wie z.B. elektrische Türöffner oder Antennenanlagen.

 

Achtung: Stromkosten, die mit dem Betrieb einer zentralen Heizungsanlage in Verbindung stehen, werden nicht über diese Position, sondern über die Heizkostenberechnung umgelegt. Warum? Ganz einfach: In aller Regel erfolgt die Umlage bei den Stromkosten der Allgemeinfläche / allgemeiner Einrichtungen über den Flächenmaßstab (= dein Anteil an der Gesamt-Mietfläche im Objekt) und der von der Heizungsanlage benötigte Strom wird nach deinem Verbrauch berücksichtigt. Die Stromkosten für die Beleuchtung des Heizungsraumes jedoch gehören zu den Allgemeinstromkosten... in der Praxis stellt sich jedoch die Frage, ob diese minimale Kostenposition (wie oft wird im Jahr im Heizungsraum das Licht eingeschaltet...) tatsächlich - für den Fall einer Abrechnung unter den Heizkosten - moniert werden sollte.

 

Besonderheit: Stehen Allgemeinräume einem definierten Mieterkreis zur Verfügung (z.B. ein Hobbykeller wird angeboten, aber nur von einzelnen Mietern genutzt, die Zutritt mittels einem Schlüssel haben - die restlichen Mieter haben keinen Zutritt), dann ist der Einbau eines Strom-Zwischenzählers notwendig, da diese Stromkosten dann nur den Mietern umgelegt werden dürfen, die auch tatsächlich Zugang zu diesen Räumen haben.